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Bild größer Bernstein
ist alter (fossiler) Baumharz, der bereits vor Millionen von Jahren entstand. Die Harze wurden von unterschiedlichen Nadel- und Laubbäumen, zu verschiedenen Erdgeschichten, in vielen Regionen der Erde abgesondert. Sie erhärteten rasch und wurden im Laufe der Jahrmillionen zum heutigen Bernstein. Schon in der Steinzeit wurden unsere Vorfahren auf diesen sonderbaren Stein, Bild größer der so auffallend leicht und spröde, in unterschiedlichen Farbnuancen zu finden war, aufmerksam.
Der aus der Ostsee stammende Bernstein ist heute der berühmte Baltische Bernstein, auch "Gold des Nordens" genannt. Er besteht, wie die Baumharze, aus Kohlen-, Sauer- und Wasserstoff. Erst durch den schnellen Abtransport der Harze in Meere oder Seen konnten sie vor Verwitterungseinflüsse bewahrt werden. Der baltische Bernstein hat ein Alter von 55-40 Millionen Jahren.
Im früheren Ostpreußen, auf der Halbinsel Samland, dem heutigen Kaliningrad-Distrikt in Russland, wurden bereits im Mittelalter an den Stränden Bernstein gesammelt. Durch die Beliebtheit entstanden in Europa "Bernsteinstraßen" für den Handel. Im 19. Jhd. begann der kommerzielle Abbau im Tagebau.
Die verschiedenen Formen spiegeln ihre Entstehung im und am Baum wieder. Bild größerInternen Ursprung sind Harzanreicherungen innerhalb des Baumes. Diese sind trüb und ohne Einschlüsse. Vielfältig sind die externen. Es entstanden Tropfen, Zapfen und Schlauben. Bild größer Bild größer Bild größer Ihre lamellenartige Struktur entstand durch immer wieder hinweg fließen von bereits erhärtetem Harz. Hier haben die vielen Einschlüsse von
Pflanzen und Tieren ihren Ursprung. Einer der größten Bernsteine ist fasst 3 kg schwer.
Baltischer Bernstein ist meist hellgelb bis honiggelb mit allen dazwischen liegenden Variationen. Es gibt eine Vielzahl von Abstufungen von weiß über zitronengelb bis rotbraun.
Seltener sind bläuliche, grünliche und violette Tönungen. Der Baltische Bernstein
kann vollkommen klar oder auch völlig trüb sein.
Die Bernsteine mit eingeschlossenen Fossilien werden Inklusen genannt. Dieses Naturphänomen umschließt die Lebewesen und erlaubt eine dreidimensionale Anschauung. (Bild- und Textquelle: Mysterious Amber World)
Silber
Bereits lange vor Christus reichen die Anfänge des Silberschmucks und ist heute noch ein beliebtestes Edelmetall. Ag - das Zeichen für das chemische Element kommt vom lateinischen "argentum", was bedeutete "weißes, glänzendes Gold". Sterlingsilber und Silber 925 werden hauptsächlich für Schmuck verwendet. Es ist eine Legierung aus 92,5 % reinem Gold und der Rest aus anderen Metallen, meist Kupfer. Dies verleiht dem Silber die nötige Härte. Wobei in Deutschland eigentlich nur 925er Silber verwendet wird. Es muss einen Stempel mit der Zahl 925 aufweisen.
Mit Edelsteinen, Muscheln, Holz und anderen Materialien wird Silber zu einem begehrten Schmuck. Und finden ihn überwiegend bei Armschmuck, Ketten, Ringe und Ohrschmuck, aber es wird auch für Münzen, Medaillen und Besteck verwendet.
Silber oxidiert in Verbindung mit Schwefel und verfärbt sich. Schwefel kommt in der Luft, in Abgasen, aber auch in vielen Kosmetika vor.
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